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American Footballs History Drucken E-Mail
Dienstag, 13. Mai 2008

American Football hat sich ab 1869 an Universitäten der Ostküste der USA entwickelt. Er hat seine Wurzeln im Fußball (vor allem in dessen englischen Vorläufern) und im Rugby sowie im Canadian Football. Die Football-Regeln entstanden dabei vor allem, weil sich die Colleges für Spiele untereinander auf ein verbindliches Regelwerk einigen mussten. So fand das erste offizielle Footballspiel zwischen den Universitäten Rutgers und Princeton statt. Die erste Serie über drei Spiele gab es zwischen der Harvard University und der McGill University aus Montreal, Kanada. Später gab es erste Turniere, vor allem zwischen Harvard, Princeton, Yale und Columbia. Football war jahrzehntelang gleichbedeutend mit diesem College Football, der durch die National Collegiate Athletic Association (NCAA) reguliert wird. Der inzwischen bekanntere Profi-Football der National Football League (NFL, begründet 1919/1920) hat erst in den 1930er Jahren abgewandelte Regeln eingeführt.

Pionier der ersten Stunde war vor allem Walter Camp. Er schuf zum Beispiel 1880 mit der Line of Scrimmage eine neutrale Zone im Moment des Snaps, also der Ballübergabe vom Center zum Quarterback, die das Gedränge des Rugby ersetzte. 1882 wurde das System der downs eingeführt, das einseitig auf Ballkontrolle abzielende Strategien verhindern sollte, indem die Offense gezwungen wurde, innerhalb kurzer Zeit einen gewissen Raumgewinn zu erzielen. Camp begrenzte auch die Anzahl der Spieler auf elf (1883) und entwickelte heute noch gültige Standard-Offense-Formationen.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 7. November 2008 )
 
 

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